Frau Edith Friedl maturierte noch im Alter von 50 Jahren. Sie erzählt über ihre Beweggründe, und dass ihr die Matura der Abend-HAK Sicherheit gibt und ihr Selbstwertgefühl enorm gesteigert hat.

Nach der Matura an der Abend-HAK schaffte Frau Gertraud Grünbacher den Sprung vom Einzelhandel in die Verwaltung eines Ingenieurbüros.

Dank der Abendschule für Berufstätige konnte sich Frau Monika Eichberger ihren Traum erfüllen und im sozialen Bereich Fuß fassen und Soziale Arbeit studieren.

 

 

 

 

 

Interview mit Frau Edith Friedl aus Moosdorf

FriedlFrau Friedl hat die Reife- und Diplomprüfung an der Abendschule für Berufstätige im Schuljahr 2010/11 erfolgreich gemeistert und ist seit über sechs Jahre stolze Besitzerin der Matura. Sie erzählt über ihre Beweggründe und Erfahrungen an der Abendschule.

Frau Friedl, was hat Sie bewogen noch einmal die Schulbank zu drücken?

Ich habe eine klassische "Schulabbrecher-Karriere" hinter mir. Abbruch des Gymnasiums, Schwangerschaft, Heirat, Familie und viele Jahre nicht berufstätig (Mithilfe bei der Arbeit des Mannes). Somit hatte ich keine eigene Berufsausbildung und keinen Lehrabschluss, das hat mich immer gestört. Nach meiner Scheidung nahm ich mein Leben selbst in die Hand. Der Wunsch nach Weiterbildung war stets vorhanden.

Warum haben Sie sich genau für die Abendschule für Berufstätige der HAK Braunau entschieden?

Edith Friedl mit ihrem Sohn

Ich wohne genau zwischen Salzburg und Braunau. Ich habe mir das Abendgymnasium in Salzburg angesehen und den Tag der offenen Tür der Abend-HAK Braunau besucht. Daraufhin habe ich mich für die Abend-HAK entschieden, weil ich der Meinung bin, dass eine berufsbildende höhere Schule am Arbeitsmarkt besser angesehen ist, als eine allgemeinbildende Schule. Um bestens vorbereitet zu starten, absolvierte ich im Vorhinein noch den Computer-Führerschein, was mir später in der Abend-HAK natürlich sehr zugute kam.

Wie ist es Ihnen nach der Matura ergangen?

Ich arbeite nach wie vor in einem Versicherungsbüro. Ich habe nach der Matura den Beruf nicht gewechselt, da ich stets zufrieden mit meiner Arbeit war. Wichtiger war es mir, dass ich viel Wissen, Fertigkeiten, wirtschaftlichen Durchblick und ebenso viel Selbstwertgefühl gewonnen habe. Es war mir wichtig, einen "gescheiten Abschluss" zu haben. Und ein Maturazeugnis der Abend-HAK gibt mir "Sicherheit", falls ich mich um eine neue Tätigkeit umschauen müsste.

Was könnten Sie potenziellen Schülern mit auf den Weg geben?

Durchhalten lautet die Devise! Anwesend sein, fleißig sein, ein Ziel haben und es auch erreichen wollen. Und: Es ist nie zu spät (ich war knapp über 51, als ich maturierte)

 

Interview mit Frau Gertraud Grünbacher aus Neukirchen an der Enknach

Im Interview mit Frau Grünbacher erfahren wir, wie sie dank Matura der Abendschule für Berufstätige den Sprung vom Einzelhandel in ein angesehenes Ingenieurbüro geschafft hat.

GruenbacherFrau Grünbacher, warum haben Sie sich für die Abend-HAK Braunau entschieden?

Ich habe einen kaufmännischen Beruf, denn ich bin Einzelhandelskauffrau und habe eine Leidenschaft für die kaufmännischen Fächer. Nachdem ich mich über die Abendschule für Berufstätige der HAK Braunau und über die angebotenen Fächer erkundigt hatte, stellte ich fest, dass mich diese sehr interessierten. Kurzfristig und spontan habe ich mich nach Abklärung mit meiner damaligen Arbeitsstelle dazu entschlossen, mich an der Abend-HAK anzumelden. Der Wunsch, die Matura nachzuholen, bestand schon länger, die Jahre davor war es allerdings beruflich nicht möglich das zu verwirklichen. Obwohl die Klasse bereits voll war, konnte ich zwei Wochen später bereits den Unterricht besuchen.

Wie ist es Ihnen in den vier Jahren ergangen?

Arbeit und Schule konnte ich gut managen. Mein damaliger Chef war sehr verständnisvoll, daher musste meine Teilnahme am Unterricht trotz Job im Einzelhandel nicht leiden. Die Ausbildung an der Abend-HAK hat definitiv meinen Erwartungen entsprochen. Es war eine gute Vorbereitung für meine jetzige Tätigkeit. Die vier Jahre haben mir wirklich gefallen und ich habe es später nie bereut, diesen Weg gegangen zu sein. Wir hatten eine gute Klassengemeinschaft und treffen uns heute noch regelmäßig. Wir haben sogar heuer anlässlich des fünfjährigen Maturajubiläums einen Ausflug nach Nürnberg gemacht.

Haben sich beruflich Türen für Sie geöffnet nach der Matura?

Ja, nach der Matura habe ich die Stellenanzeigen durchforstet und fand eine interessante Stelle in Burghausen. Dort bewarb ich mich und ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich muss zugeben, es war die einzige Bewerbung und ich konnte trotz meines Alters von 47 Jahren auf Grund meiner Ausbildung sofort dort anfangen.
Dank der Matura an der Abend-HAK habe ich jetzt eine abwechslungsreiche Arbeit. Zu meinen Aufgaben zählen das Kontrollieren von Angeboten und Projekten, Erstellen von Präsentationen, Organisation von Meetings und das Vorbereiten von Rechnungen. Ich bin nach wie vor äußerst zufrieden mit meiner Arbeit in der Verwaltung eines Ingenieurbüros in Burghausen. Mein erlerntes Wissen im Bereich Informationsmanagement und das betriebswirtschaftliche Wissen kommen somit täglich zum Einsatz.

Frau Grünbacher, haben Sie noch Tipps für einen erfolgreichen Abschluss der Abend-HAK?

Auch wenn es wegen des Berufes oft sehr stressig ist: Es ist sehr wichtig, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen.

 

 

Interview mit Frau Monika Eichberger aus Geretsberg

Frau Eichberger hat im Schuljahr 2004/05 an der Abendschule für Berufstätige der HAK Braunau maturiert und ist aktuell als Familiengerichtshelferin in Salzburg tätig. Sie gibt uns einen kleinen Einblick in ihre Karriere nach der Matura und erzählt, wie es ihr ergangen ist.

Frau Eichberger, warum haben Sie sich damals für die Abend-HAK entschieden?

Ich habe eine Möglichkeit gesucht, studieren gehen zu können, denn Soziale Arbeit zu studieren war von Anfang an mein Plan. Da es hilfreich war, auch eine zusätzliche berufliche Qualifikation durch die kaufmännische Ausbildung zu erlangen, entschied ich mich für die HAK Braunau. Das erworbene Wissen kann ich bis heute gut gebrauchen, da ich mich jetzt auch als Familiengerichtshelferin spezialisiert habe. Auch wenn man mit Sozialer Arbeit nicht unbedingt den kaufmännischen Bereich verbindet, braucht es das kaufmännische Denken immer wieder. Auch mit Computern umgehen zu können ist sehr wichtig.

Wie ist es Ihnen an der Abendschule für Berufstätige ergangen?

Ich kam aus dem Gastgewerbe und bin somit quer eingestiegen und ich hatte ganz wenige Computerkenntnisse. Ich musste damals alles von Grund auf lernen. Ich bereue es nicht, mich da durchgekämpft zu haben, und ich kann das Wissen der verschiedensten Bereiche (wie das kaufmännische Wissen oder Informatik und Sprachen) bis heute nutzen. Weiters kann ich jetzt auch das in Deutsch Erlernte, wie man sich ausdrückt, wie man Inhalte transportiert, anwenden, denn in meiner jetzigen Tätigkeit muss ich sehr viele Berichte verfassen.

Auch Ihre Französischkenntnisse kamen bereits zum Einsatz in Ihrem Beruf. Können Sie uns mehr darüber erzählen?

Ja, sehr gerne. In meiner Arbeit in der Tagesstruktur der Pro mente treffe ich auch auf Menschen aus arabischen Ländern, die zum Teil Französisch-sprachig sind. Diese freuen sich dann, wenn man mit ihnen zumindest auf Französisch zu zählen vermag oder ihren Namen ordentlich aussprechen kann. Somit fühlen sie sich einfach ein Stückchen zu Hause. So erwiesen sich meine Französischkenntnisse als äußerst nützlich.

Haben Sie zum Abschluss einen Tipp für die kommenden Absolventen?

Immer dran bleiben und ein Ziel vor Augen haben.

 

 

 

 

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