IMG 5422Im Fach Volkswirtschaft und Recht besuchten wir (die Abschlussklasse der Handelsschule Braunau) mit unserem Lehrer Herrn Prof. Birkenmeyer am 01.02.2017 die Strafvollzugsanstalt Suben.
Am Haupteingang wurden wir vom Kommandanten und einem Lehrlingsausbildner empfangen und durch die Pforte in einen Vortragsraum geführt, in dem wir anschließend mehr über die Geschichte der Haftanstalt und die Haftanstalt selbst mittels einer PowerPoint Präsentation erfuhren. Die beiden Beamten waren sehr aufgeschlossen gegenüber allen unseren Fragen und beantworteten jede mit einer ausführlichen Erklärung.
Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Justizvollzugsanstalt Suben eine Fläche von insgesamt
30. 000qm² fasst und Platz für bis zu 300 Strafgefangene hat. Außerdem muss das Strafausmaß bei mindestens 18 Monaten liegen und Suben ist eine der wenigen Haftanstalten, in der Häftlinge eine Ausbildung in verschieden handwerklichen Berufen machen können.

Nach dem Vortrag erfolgte der Eintrag ins Besucherbuch, dann begann die Führung durch die Justizanstalt. Die Beamten führten uns ins Erdgeschoss, in dem sich der Speisesaal für die Häftlinge, die während des Vollzugs arbeiten befindet. Von dort aus wurden wir in den Keller geführt in dem ein kleines Museum eingerichtet worden war. Ausgestellt werden dort hauptsächlich Gegenständen, die von Häftlingen verbotener Weise selbst hergestellt, oder in das Gefängnis geschmuggelt worden waren.

Von dort aus gingen wir in das Strafgefangenhaus in dem uns eine Einzelzelle aufgeschlossen wurde. Diese war sehr klein und wirkte wirklich beengend. Darin befanden sich nur ein Bett, ein Tisch, einige Habseligkeiten des Gefangen und ein Vorhang, der als Tür vor dem „Badezimmer“ fungierte.

Bestandteil der Führung waren die hauseigenen Betriebe, in die wir einen kurzen Blick werfen durften. Unter anderem wird dort gedruckt, mit Textilien gearbeitet und Bücher gebunden. Die Haftanstalt verfügt ebenso über eine Tischlerei, eine KFZ - Werkstätte und eine Schlosserei.

Die Führung endete, als wir den Spazierhof, auf dem die Häftlinge eine Stunde am Tag spazieren gehen dürfen erreichten. Nach einigen Abschlussworten war die Führung beendet.

Kummerer Carina

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