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Die erste Klasse des heurigen Jahrgangs unserer Abendschule (KV: Prof. Brigitte Stranzinger) besteht aus Schüler*innen vieler verschiedener Herkünfte. Wir haben mithilfe eines Fragebogens versucht, mehr über sie zu erfahren.
Unsere Abendschüler*innen sind sehr unterschiedlich. Der jüngste ist 17, der älteste 43. Einige sind verheiratet und haben Kinder. Kampfsport, Lesen, Kochen und Fußball sind beliebte Hobbys. Allen voran gilt die Familie als einer der größten und wichtigsten Bereiche ihres Lebens. AbendschülerInnen 2.jpg

Auf die Frage, was ihre Gründe sind, die Abend-HAK zu besuchen, fielen die Worte „Weiterbildung“, beziehungsweise „Weiterentwicklung“ besonders häufig. Oftmals, um im gelernten Beruf aufsteigen zu können, aber mehrmals wurde auch der Wunsch nach persönlichem Fortschritt genannt und die Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen. Die eigene Vorbildfunktion für die Kinder ist für manche ebenfalls ein Ansporn. Die nächste Frage bezog sich auf die Nationalität unserer Lernenden. Wie wir herausfanden, ist von Iran, Slowenien, Serbien, Türkei, Bosnien, Rumänien über Italien und natürlich Österreich alles mit dabei. Die Sprachen, die die befragten Personen 

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beherrschen, sind sogar noch vielfältiger: neben Deutsch wurden Slowenisch, Serbisch, Bosnisch, Bulgarisch, Makedonisch, Italienisch, Arabisch, Persisch, Türkisch, Rumänisch und Englisch genannt. Nur wenige geben an, in Österreich geboren zu sein. Der Großteil lebt erst seit drei oder vier Jahren hier, andere schon ihr halbes Leben, oder sie wohnen im Nachbarland Deutschland.
Nach erfolgreichem Abschluss der Abend-HAK wollen viele ein Studium beginnen. Andere wünschen sich, endlich eine Lehre zu starten, die ihnen als Asylbewerber*in nicht erlaubt ist und besuchen die Schule quasi als Zwischenlösung.

Mit den Antworten auf die letzte Frage, wie sie Privates, Beruf und Schule vereinen, beweisen die Schüler*innen der Abend-HAK, dass durch die Unterstützung von Freunden und Familie jede Herausforderung zu meistern ist. Anfangs sei es schwierig gewesen, mit der wenigen Freizeit und dem Stress zurechtzukommen, nach und nach gelingt dies jedoch immer besser.
Insgesamt sind alle sehr froh und motiviert, die HAK in Braunau besuchen zu können. Zitat Dragan: „Die HAK zu besuchen ist ein großes Privileg für mich. Danke.“

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JOPR-Team Irma Begic, Alena Delic, Julia Fischer, Simone Hitzginger